Die jetzt unterzeichnete Kooperationsvereinbarung ergänzt das Engagement von Städten, Bürgerstiftung und Förderverein.
Dank eines Sponsorings von Urenco Deutschland aus Gronau ist die Fortführung und Weiterentwicklung der Forscherhäuser in Gronau-Epe und Stadtlohn für die kommenden drei Jahre gesichert. Die neue Kooperationsvereinbarung zwischen Urenco und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) unterstützt damit das Engagement der beteiligten Städte, der Bürgerstiftung und des Fördervereins und stärkt die frühkindliche MINT-Förderung im Kreis Borken.
In den Forscherhäusern erleben Kinder aus Kitas und Grundschulen eine anregende Lernumgebung mit vielfältigen Forschungssituationen. Auf mehr als 100 Quadratmetern an zwei Standorten stehen zahlreiche Forscherimpulse und Materialien zur Verfügung. Die Angebote decken viele MINT-Themen ab, darunter Mathematik, Optik, Akustik, Technik, Informatik, Strom und Energie sowie Bionik. Das Konzept der Forscherhäuser kommt an: Nach einem Vorbereitungsworkshop können Kita- und Grundschulgruppen aus dem Kreis Borken die Räume selbstständig nutzen. Das deutschlandweit einzigartige Projekt ermöglicht so einer großen Zahl von Einrichtungen aus dem gesamten Kreisgebiet den Zugang zu praxisnaher MINT-Förderung. Die Beliebtheit der Forscherhäuser belegt auch die Besuchsstatistik: Allein vergangenen Jahr konnten mehr als 2.900 Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren die Einrichtungen in Stadtlohn und Gronau nutzen und eine faszinierende MINT-Experimentierwelt entdecken. Mehr als 130 Kita- und Grundschulgruppen sowie über 300 pädagogische Fachkräfte nutzten die Angebote und Workshops.
Die von Urenco bereit gestellten Fördermittel dienen unter anderem der Betreuung und Weiterentwicklung der Forscherhäuser, der Organisation pädagogischer Workshops, dem Ausbau des Netzwerks sowie der Finanzierung einer Projektmanagementstelle. Damit sind auch die Weiterentwicklung des Projekts und eine langfristige Lösung für die Trägerschaft gesichert.
Dr. Jörg Harren, Geschäftsführer der Urenco Deutschland, betont: „Naturwissenschaftlich-technische Themen spielen für viele Zukunftsberufe eine zentrale Rolle. Umso wichtiger ist es, schon früh Neugier und Begeisterung bei Kindern zu wecken. Die große Resonanz der Forscherhäuser zeigt, wie wertvoll dieses Angebot für die Region ist – deshalb unterstützen wir das Projekt auch weiterhin sehr gern.“
„Ohne die Unterstützung von Partnern wie Urenco wäre eine so erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts nicht möglich“, betont WFG-Geschäftsführer Dr. Daniel Schultewolter und ergänzt: „Mit der gesicherten Förderung werden nun wichtige Weichen für die Zukunft dieses für die Region wichtigen MINT-Projekts gestellt.“
„Die Forscherhäuser leisten einen wichtigen Beitrag zur frühen MINT-Förderung und damit letztlich auch zur langfristigen Nachwuchssicherung im Kreis Borken. Die hohe Nachfrage bestärkt uns darin, das Angebot gemeinsam mit unseren Einrichtungen im Kreis Borken weiterzuentwickeln und zu verstetigen“, erläutert Projektleiterin Kirsten Vennemann. „Die vergangenen drei Jahre sind wir gemeinsam bereits einen weiten Weg gegangen. Mit der Realisierung der Forschergalerie in Gronau-Epe wird das Angebot für den Kreis Borken ergänzt und gibt es vor Ort ein Angebot, das nicht nur für die Kinder in Gronau von Interesse ist“, so Dr. Chris Breuer, bei Urenco verantwortlich für Community Relations.
Auch der Förderverein Forscherhäuser e. V. zeigt sich erfreut über die positive Entwicklung des Projekts und die weitere Unterstützung. Der Vorsitzende Berthold Dittmann freut sich: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bin ich besonders dankbar für das Engagement von Urenco. Gemeinsam mit allen Partnern der Forscherhäuser arbeiten wir selbstverständlich kontinuierlich daran, Strukturen zu schaffen und zu verstetigen, die den langfristigen und nachhaltigen Betrieb dieses großartigen Angebots zur Nachwuchsförderung sichern.“

Besiegelten mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung die Zukunft der Forscherhäuser – (unten v. l. ): WFG-Geschäftsführer Dr. Daniel Schultewolter, Dr. Jörg Harren, Geschäftsführer der Urenco Deutschland, (oben v. l.): Katharina Reinert, Leitung WFG-Fachkräftesicherung, Kirsten Vennemann, WFG-Projektleiterin, Dr. Chris Breuer, Urenco Community Relations.