Stadtlohns Bürgermeister Berthold Dittmann sowie Geschäftsführer Karl-Heinz Siekhaus, Hendrik Südhoff und Lea Schwering für die LokalWerke trafen sich jetzt, um sich persönlich ein Bild vom fertiggestellten Glasfasernetz in Stadtlohn zu machen. Für die WFG als Projektkoordinator und Fördergeldempfänger war Caren Heidemann, Gigabitkoordinatorin bei der WFG für den Kreis Borken, vor Ort.
Insgesamt wurden 5 Tiefbaukilometer für 146 Anschlüsse durch die LokalWerke realisiert.
Ziel des Projekts ist es, bislang unterversorgte Adressen mit leistungsfähiger Glasfaserinfrastruktur im Kreis Borken zu erschließen. Förderfähig sind insbesondere Haushalte und Unternehmen, bei denen aktuell und künftig weniger als 100 Mbit/s im Download verfügbar sind. Gefördert wird der Ausbau durch den Bund (Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung) und das Land Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie): 50 % der Wirtschaftlichkeitslücke trägt der Bund, 40 % das Land und 10 % die beteiligten Kommunen.
Die Glasfasererschließung erfolgt im Rahmen des Förderprojekts durch sechs regionale Telekommunikationsunternehmen im Gebiet der insgesamt 14 beteiligten Kommunen. In Stadtlohn konnte sich die LokalWerke im europaweiten Ausschreibungsverfahren durchsetzen.
Das Projekt zeigt auch, wie wichtig das Zusammenspiel von Kommune, GrundstückseigentümerInnen sowie den ausführenden Telekommunikationsunternehmen ist.
Der Abschluss der Ausbauarbeiten im Gesamtprojekt ist aktuell für Ende 2026 vorgesehen.
Weitere Informationen zum Breitbandausbau und zur Glasfaserinfrastruktur im Kreis Borken gibt es hier: