Projektauftakt für neues münsterlandweites Förderprojekt
„AziBauM – Allianz zirkuläres Bauen Münsterland“ zeigt Potenziale der Kreislaufwirtschaft.
Wie gelingt der Wandel zu einer Bauwirtschaft, die Materialien nicht verbraucht, sondern wiederverwendet? Genau darum geht es bei AziBauM. Das neue Förderprojekt, in dem auch die WFG für den Kreis Borken engagiert ist, bringt Wissen und gute Beispiele aus dem Münsterland zusammen: Unternehmen, Handwerk, Wissenschaft, Kommunen und Bildungseinrichtungen tauschen sich aus, lernen voneinander und bringen zirkuläres Bauen und Sanieren gemeinsam in die Praxis.
So soll zirkuläres Bauen und Sanieren im Münsterland stärker verankert und als Alternative zum Neubau zu etabliert werden. Dafür werden Chancen und Hemmnisse analysiert, praxisnahe Lösungen entwickelt und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie Aus- und Weiterbildende qualifiziert. Gleichzeitig sollen neue Kooperationen entlang der gesamten Bau-Wertschöpfungskette entstehen.
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt darauf, zirkuläres Bauen anschaulich und erlebbar zu machen. Im Demonstrationszentrum Bau und Energie der Handwerkskammer Münster entsteht dazu eine stationäre Informations- und Wechselausstellung. Ergänzend wird eine mobile Ausstellung entwickelt, die innovative Baustoffe, zirkuläre Bauweisen und gute Praxisbeispiele in die gesamte Region trägt.
Ein erstes Highlight im Demozentrum ist die Cradle to Cradle-Ausstellung „Kreis statt Krise“. Die Ausstellung veranschaulicht Materialienrecycling in geschlossenen Kreisläufen. Die kostenlose Ausstellung ist noch bis zum 15. Dezember 2026 im Demonstrationszentrum für Bau und Energie, Franz-Meis-Straße 1 in Münster zu sehen. Sie ist Montag bis Donnerstag von 09:00 – 16:00 Uhr geöffnet. Jeden 2. und 4. Donnerstag bis 18:00 Uhr inkl. öffentlicher Führung um 17:00 Uhr.
Das Projekt AziBauM – Allianz zirkuläres Bauen Münsterland wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms Nordrhein-Westfalen 2021–2027 mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Weitere Informationen und Kontakt:
Kathrin Bonhoff
Tel. 02561/97999-42